März 2026 – Der fünfte Frühling für „le loup blanc“;
Hier also ein paar Worte der Freude;
Weil die Gänseblümchen schon da sind;
Weil wir endlich ein Ende feiern müssen : das Ende des unaufhörlichen Regens in den Monaten Januar und Februar. Von diesem viel diskutierten Ereignis wollen wir gar nicht erst reden; na ja, ein winziges bisschen ist doch angebracht, aus Mitgefühl und Solidarität mit den Überschwemmungsopfern im Westen… Plouhinec blieb aufgrund seiner Lage über dem Meeresspiegel im Vergleich dazu eher verschont. Kurz gesagt: Wir vergessen das Ganze und begrüßen die Rückkehr der Sonne.
Weil ich, so glaube ich, einen Beitrag über die Zukunft unseres ehemaligen Empfangsgebäudes versprochen habe!
Weil einige vielleicht wissen möchten, wie die Bauarbeiten am „Loup Blanc“ voranschreiten?
Und dann natürlich auch aus der immerwährenden Freude am Schreiben und Teilen.
Also, ohne weitere Umschweife präsentiere ich euch nun die Vorschläge, die letzten Sommer aus dem kastenförmigen Hut gezogen wurden. Zur Erinnerung: Das Thema, das unseren inspirierten Campinggästen vorgeschlagen wurde, lautete wie folgt: „Die derzeitige Rezeption des Campingplatzes zieht 2026 in das neue Hauptgebäude um. Welche Vorschläge gibt es für die Zukunft des derzeitigen Empfangscontainers?“
Hier sind – in übersichtlicher Form 😊 – die Ergebnisse der Auswertung:
Anzahl der Stimmzettel: 63; Anzahl der ungültigen Stimmzettel: 0 (keine Zensur!)
Es könnte sein,… | Zum Beispiel,… | Anzahl der Stimmen |
Ein LESE/ SPIELERAUM– Bibliothek/Spielzeugbibliothek | Gesellschaftsspiele, Darts, bretonische Spiele, Riesenschach, Karaoke, Billoland! Bibliothek mit Ausleihe und/oder Büchertausch, Zeitungen und Bücher für Jugendliche (mal eine Bildschirmpause!) sowie Kissen, auf denen man es sich gemütlich machen und lesen kann „Loup garou“-Spieleabende | 18 |
Eine ZEN-/ ENTSPANNUNGSECKE | Holzsauna, Yoga, Gymnastik, Meditation, Entspannung (Bodenmatten, Kissen, Salzlampe, Duftdiffusoren, sanfte Musik) Ruheraum, fernab der bretonischen Sonne und im Dunkeln Gemütlicher Rückzugsort zum Musikhören und Träumen: das „LouKool“ (cool wolf) „Chill-Ecke“ für graue Tage, mit Sitzkissen und Lichterketten Ruhiger Ort mit Hängematte Fußentspannung nach der Wanderung | 8 |
Ein neuer SERVICEBEREICH für Camper (bestehenden „ABRI DU CAMPEUR“-Stil) | Kochnische, Außenküche (drinnen?) Zusätzlicher Kühlschrank und Gefrierschrank Brotbackofen, Pizzaofen, Babyausstattung, Gepäckaufbewahrung Kino (aber kein Fernseher!) Musikzimmer (Klavier) Feuerstelle | 8 |
Ein KLEINES UNTERNEHMEN | Mini-Markt, Bäckerei Recycling Pop-up-Läden (Schmuck, Kleidung) Handwerksladen, Tattoo Friseursalon Teehaus | 5 |
Komplementäre GESUNDHEITDIENSTE | Ein neues Toilettengebüde mit Toiletten, Waschbecken und Duschen Trockentoiletten Ein Pissotière für Männer | 3 |
Ein Bereich, der für ein BESONDERES PUBLIKUM reserviert ist | Jugend, die ihren eigenen Rückzugsort brauchen Kinderbereich Bastelraum für den Kinderclub Babybereich Schlafraum für Kinder | 4 |
Ein FAHRRADABSTELLPLATZ | Fahrradraum mit der Möglichkeit, ein Fahrrad auszuleihen Verleih von E-Bikes | 3 |
Eine Zirkushalle | ? Mit Reifen, Jonglierbällen, roten Nasen usw. ? | 1 |
Ein Raum mit einer Funktion, die, gelinde gesagt, … etwas abwegig ist! 🙂 | Das zu schreiben dauert ziemlich lange; ich kopiere sie aus der Tabelle – siehe unten… | 13 (quand-même !) |
Und dann noch, einfach so aufgelistet, die überraschendsten Antworten (oder etwa nicht?):
Ein Bordell;
ein Fledermauskasten (die werden sich an den Mücken gütlich tun) – Anm. d. Red.: Wir versuchen es immer wieder, aber es ist nicht einfach, diese kleinen nachtaktiven Säugetiere anzulocken;
ein Gemüsegarten mit Obst und Gemüse – Anmerkung: Seit 2025 haben Paul und Boubou die „Gemüsegarten-Montage“ ins Leben gerufen,
ein Gemüsegarten mit Cannabis;
eine Sternwarte;
ein Sicherheitsposten auf dem Campingplatz mit Kameras und Abhörsystem;
mein ganzjähriges Haus – Unterzeichneter Vorschlag, wir verraten nicht, von wem; ein Schweizer Chalet mit Fondue und Raclette und Abricotine und mit dem Kellnerakzent – derselbe Unterzeichner;
ein zweistöckiger Raum mit Rutsche – Skizze beigefügt – und Spielen im Erdgeschoss;
ein Raum mit einer Statue von Boubou,
ein Stellplatz (für Camper?),
eine weitere Idee, die nichts mit der Rezeption zu tun hat (so wurde es erwähnt – aber wir zensieren nicht einmal Themen, die nichts mit dem Loup Blanc zu tun haben, zumal es immer interessant ist): einen traditionellen Tanzabend mit einer Gruppe organisieren, die die Tänze vorführen könnte! Anmerkung der Redaktion: Das haben wir Ende Juli 2025 mit der KENLEUR TOUR gemacht, ja, es war sehr, sehr schön, wir werden versuchen, das zu wiederholen;
ein Aussichtspunkt auf den Höhen;
ein gepolsterter Zimmer, um schreien und/oder lästige Kinder einsperren zu können.
All das spricht für sich, hat uns aber zum Lachen gebracht !
Nochmals vielen Dank an alle, die am Spiel der Vorschläge für die Zukunft dieses Container teilgenommen haben – eines bescheidenen Ortes, der dennoch so entscheidend am Anfang unseres Abenteuers ist. Hoffen wir, dass er auch in den kommenden Jahren weiterhin ein grossartiges Leben führen wird.
Was werden wir also 2026 damit machen?
Zunächst nennen wir es „l’Annexe“ (das Beiboot) . L’Annexe (auf Französich) ist das kleine Nebenboot des Bootes, das es Ihnen ermöglicht, an Land zu gehen, wenn das Boot vor Anker liegt. Wir bleiben somit in der lokalen maritimen Sprache. Zur Klarstellung: Auf dem Campingplatz war die RECEPTION mit dem Untertitel (eigentlich ziemlich Übertitelt): la CAPITAINERIE.
Was seine Funktion angeht, so haben wir uns – aufgrund der großen Beliebtheit und auch, weil es im Moment am einfachsten und natürlichsten erscheint – dafür entschieden, ihn zu einem Ort der Entspannung zu machen. Ihr findet dort also Bücher und Gesellschaftsspiele, und wir werden versuchen, diesen Raum so einladend wie möglich zu gestalten.
Je nach verfügbarem Platz kann dieser Ort auch als Sammel- und Ausgabestelle für Gegenstände, Ausrüstung und Kleidung dienen.
Es ist daher die Idee, für diese Saison 2026 ein Neues Leben für diesen Anbau zu beginnen.
Schon jetzt wird es den Außenbereich vor dem Anbau geben, eine große Neuheit: einen Tischfußball (natürlich kostenlos); Hinweis an Amateure!
Und wie laufen die Loup Blanc- Projekte?
Darf ich noch einmal auf die Trockentoiletten zurückkommen? Sie sind fast betriebsbereit, es fehlen nur noch einige, ach so wichtige Details wie das Türverschlusssystem (Vorsicht, man darf sich ja nicht in der Hütte einschließen, auch wenn sie sehr gemütlich ist – ja, wir glauben, dass wir gut aufgestellt sind, um die schönsten Trockentoiletten Frankreichs zu haben; und da habe ich mich sofort korrigiert: der Welt! Es stimmt, man muss nach dem Mond greifen, um die Sterne zu erreichen… Ende des Exkurses); es fehlen also das Schloss, der Eimer für die Späne, der kleine Spiegel, der Kleiderhaken und all das, was nach und nach seinen Platz in dieser kleinen Ecke finden wird!
Als unsere Freunde mit Boubou vorbeikamen (derjenige, der trotz all unserer Bewunderung für ihn keine Statue im Nebengebäude bekommen wird), konnten auch die hölzernen „Röcke“ um die beiden neuen Mobilheime herum angefertigt werden. Das sind „Abdeckungen“ an den Sockeln der Unterkünfte oder Terrassen; so sieht es schöner aus, wie ein langer Rock, der hässliche Schuhe verdeckt. Ich erwähne es, sonst sieht niemand etwas (naja, sie sehen es, ohne es zu sehen, ein bisschen wie ich oft), und trotzdem ist es Arbeit! Paul wird euch sagen, dass er das tut, um seiner Frau eine Freude zu machen (sicher), aber ich glaube, er ist oft anspruchsvoller als ich, also ist es auch eine Ausrede, es so zu machen, wie er es mag.
Von außen betrachtet waren die Arbeiten in diesem Winter nicht besonders spektakulär, da es sich um den Innenausbau des Hauptgebäudes handelte (Elektrik, Malerarbeiten, Einbau von Dunstabzugshauben in der Küche im Erdgeschoss; Dämmung/Trockenbau/Sanitär/Elektrik und Terrasse im Obergeschoss); dennoch war (ist) es eine intensive Zeit.
Der Bau der überdachten Terrasse vor dem zukünftigen Empfangsbereich und der „Combuse“ dürfte diesen Monat besser sichtbar sein; ebenso wie die Fertigstellung der Theke/des Empfangsschalters sowie die endgültige Einrichtung des Lebensmittelbereichs (Puff, puff, es gibt noch viel zu tun!).
Auf der Liste der je nach Betrachter mehr oder weniger unsichtbaren Bauarbeiten: Fast die gesamte Fassadenverkleidung des im vergangenen Frühjahr errichteten Holzhauses (im Obergeschoss des Hauptgebäudes) wurde behandelt (mit Schutzlasur). Eine Woche Sonnenschein (endlich!) und hopp, da steht Paul oben auf seiner Leiter, in 6 Metern Höhe, Pinsel und Schwamm in der Hand (und ich (die ich fast gar nicht mitgeholfen habe) habe gebetet, dass er nicht herunterfällt! Puh!)
Trotz allem sagen wir uns regelmäßig: Was haben wir heute eigentlich getan? Wie schnell die Zeit vergeht ! Für mich, die nicht sehr in die Arbeit eingebunden ist, aber glücklich an allen Entscheidungen beteiligt ist, ist es das Management und der Alltag, sowohl gewöhnlich als auch aussergewöhnlich in unserer Umwelt, die für diejenigen, die Einfachheit und Natur lieben, ziemlich wunderbar ist, wirklich wunderbar sind.
Wir freuen uns darauf, diese Umgebung mit euch zu teilen – wir werden in einem Monat eröffnen!
Kann ich es kaum erwarten, das wir öffnen? Äh… ich kann den Frühling sowieso kaum erwarten.
Sylvie










